Über mich

Ich arbeite als Grafiker und bin politisch in Harburg engagiert. Der Blick für Gestaltung – für Proportionen, Zusammenhänge und Wirkung – prägt auch meine politische Arbeit. Mich interessiert weniger die große Geste als die schlichte Frage: Funktioniert es?

„Die Form folgt der Funktion“, wusste schon Walter Gropius. Ein Satz, der sich nicht nur auf Architektur anwenden lässt.

Nach Stationen in der freien Wirtschaft und der Selbstständigkeit arbeite ich heute im öffentlichen Dienst. Diese unterschiedlichen Perspektiven prägen meinen politischen Blick: wirtschaftliche Realität auf der einen Seite, administrative Abläufe auf der anderen. Dazwischen liegt das Feld des tatsächlich Machbaren. Oder, um noch einmal Gropius zu bemühen: „Gestalten heißt: in Fesseln tanzen.“ Das gilt auch – vielleicht sogar besonders – für Bezirkspolitik.

Ich bin Mitglied der Freien Demokratischen Partei (FDP), weil ich überzeugt bin, dass tragfähige Lösungen aus der politischen wie gesellschaftlichen Mitte entstehen. Mein politisches Engagement begann in der Sozialdemokratie. Für die Erfahrungen, die ich dort sammeln konnte, bin ich dankbar. Doch mit der Zeit stellte sich ein, was Goethe einmal treffend formulierte: „Mit dem Wissen wächst der Zweifel.“ Der konsequente Einsatz der Freien Demokraten für die individuelle Freiheit des Einzelnen ist für mich heute der entscheidende Maßstab.

In der Bezirksversammlung Harburg beschäftige ich mich vor allem mit Kultur, Stadtentwicklung und sozialen Fragen. Mich reizt daran die konkrete Ebene: Entscheidungen, die nicht abstrakt bleiben, sondern sichtbar werden – im Stadtraum, im Alltag, in der Entwicklung eines Bezirks wie Harburg.

Ich bin überzeugt, dass politische Gestaltung ohne wirtschaftliche Grundlage nicht trägt. Ebenso zeigt die Praxis, dass wirtschaftliche Stärke allein noch keine gute Stadt macht. Entscheidend ist, wie die entstehenden Spielräume genutzt werden – und mit welchem Anspruch.