Warum wir die Förderung der Klangstrolche und Hip-Hop-Academy in Harburg abgelehnt haben

Förderanträge, Haushaltsordner, Taschenrechner und Münzen auf einem Sitzungstisch als Symbol für Kulturförderung und Bezirkshaushalt in Harburg.

Die FDP-Fraktion Harburg weist den Eindruck zurück, sie habe gegen Jugendkultur gestimmt. Entscheidend war die Frage, ob der Bezirk dauerhaft erhebliche Kosten übernehmen soll, obwohl hier die Stadt stärker in der Verantwortung steht.

Neugraben, A 26 und Schwimmbadversorgung: Was Hamburg im Alltag versäumt

Schwimmbecken als Symbol für die unzureichende Schwimmbadversorgung im Bezirk Harburg.

Beim politischen Spaziergang unserer Fraktion durch das nördliche Neugraben am 23. Mai ging es zunächst um sehr konkrete Dinge: um Straßen, Verkehr, Freizeitmöglichkeiten, Gewerbeflächen und die Entwicklung im alten Neugrabener Dorf. Also um das, was vor Ort tatsächlich zählt. Um die Frage, wie ein Stadtteil funktioniert. Wie Menschen zur Arbeit kommen. Wie Kinder sicher unterwegs … Weiterlesen

Harburger Stadtteilkultur: Wenn selbst die Behörde das Problem erkennt, muss die Politik handeln

Ein einzelner eingeschalteter Scheinwerfer liegt auf dem schmutzigen Boden eines dunklen, leeren Raums.

Es gibt Antworten, die auf den ersten Blick wie eine Absage wirken. Und es gibt Antworten, die bei genauerem Lesen etwas anderes sind: eine Bestätigung. Die Stellungnahme der Behörde für Kultur und Medien zum kürzlich beschlossenen interfraktionellen Antrag über die Finanzierung der Harburger Stadtteilkultur gehört in diese zweite Kategorie. Zum Problem als solchem äußerte ich … Weiterlesen

Dachgeschosswohnungen Reeseberg Harburg: Neue Fragen nach Antwort des Bezirksamts

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Das Bezirksamt Harburg widerspricht der Darstellung einer bereits angeordneten Räumung von Dachgeschosswohnungen am Reeseberg und Tivoliweg. Die Antwort auf eine Kleine Anfrage an die Bezirksverwaltung wirft nun neues Licht auf diesen Fall. Der Fall der Dachgeschosswohnungen am Reeseberg und im Tivoliweg hat in den vergangenen Wochen erhebliche Verunsicherung ausgelöst. Auslöser war ein Schreiben des Eisenbahnbauvereins … Weiterlesen

Herbert-und-Greta-Wehner-Platz: Probleme benennen, Lösungen entwickeln

Unscharfes schwarzweißes Symbolbild eines öffentlichen Platzes mit geschwungenen Sitzflächen, Bäumen und anonymen Passanten im Hintergrund.

Am Rande einer Veranstaltung sprachen mich mehrere Harburgerinnen und Harburger auf die Situation am Herbert-und-Greta-Wehner-Platz an: In dessen östlichen Bereich hat sich insbesondere in den Abendstunden eine verfestigte Trinkerszene entwickelt, die zu Nutzungskonflikten führt – für die betroffenen Menschen ebenso wie für andere Nutzerinnen und Nutzer des öffentlichen Raums. Eine kurze Recherche ergab, dass das … Weiterlesen

Tragischer Unfall auf der Winsener Straße: Weshalb ich trotzdem gegen Tempo 30 bin

Kreuzung an der Winsener Straße

In der jüngsten Sitzung der Bezirksversammlung berieten wir über einen Antrag der fraktionslosen SPD-Abgeordneten, der vor dem Hintergrund eines tragischen Verkehrsunfalls auf der Winsener Straße verschiedene Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zum Gegenstand hatte. Der Anlass ist natürlich erschütternd: Bei dem Unfall kam ein Kind ums Leben, ein elfjähriger Junge. Meine Gedanken und meine Anteilnahme … Weiterlesen

Zwischen Vorschrift und Wirklichkeit: Dachgeschosswohnungen am Reeseberg

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Am Reeseberg und im Tivoliweg steht derzeit eine Reihe von Dachgeschosswohnungen in Frage. Hintergrund ist eine bauordnungsrechtliche Prüfung, bei der festgestellt wurde, dass für diese Wohnungen keine (oder keine mehr nachvollziehbare) Genehmigung vorliegt. In der Konsequenz hat das Bezirksamt ihre Nutzung als Wohnraum untersagt. Für die betroffenen Bewohnerinnen und Bewohner bedeutet das: Sie sollen ihre … Weiterlesen

Gummikamp: Klarheit schaffen für eine tragfähige Entwicklung

Gummikamp

Das Gelände der ehemaligen New-York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie – die sogenannte „Gummikamp“ – ist eines der zentralen Entwicklungsprojekte im Harburger Binnenhafen. Zugleich ist es ein Beispiel dafür, wie sehr Stadtentwicklung von belastbaren Grundlagen abhängt. Seit Jahren wird die weitere Planung maßgeblich mit einer möglichen Nitrosaminbelastung im Mauerwerk begründet. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich: Die … Weiterlesen

Telefonzellen-Reste – Rückbau verbindlich geregelt

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In der Harburger Innenstadt stehen an mehreren Stellen seit Jahren die Reste ehemaliger Telefonzellen und Telefonsäulen. Sie sind außer Betrieb, haben keinen praktischen Nutzen mehr und beeinträchtigen das Stadtbild. Mich hat dabei weniger der einzelne Standort interessiert als das dahinterliegende Muster: Solche Relikte bleiben oft über Jahre bestehen, weil Zuständigkeiten unklar sind oder niemand den … Weiterlesen

Leerstand am Trelder Weg – zwei Wohnungen ohne Funktion

Leere Wohnungen am Trelder Weg

Ich gehe fast jeden Tag daran vorbei: In einem Gebäudeteil der Deutschen Telekom am Trelder Weg stehen seit Jahrzehnten zwei Wohnungen leer. Baulich sind sie klar als Wohnraum erkennbar, genutzt werden sie nicht. Ich habe diesen Fall zum Anlass genommen, die Verwaltung zu befragen. Die Antwort ist auf den ersten Blick eindeutig: Die Wohnungen gelten … Weiterlesen